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| FBZ-Vergünstigungen: Profitieren Sie als FBZ-Mitglied von folgenden Vergünstigungen |
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Die FBZ kann ihren Mitgliedern aktuell folgende Vergünstigungen anbieten.
a) Vergünstigungen für Mitglieder mit FBZ-Pressausweis
50 % auf alle Medien. Senden Sie eine Kopie Ihres FBZ-Presseausweises mit.
50 % auf alle Ringier-Zeitungen und -Zeitschriften. Wenden Sie sich ab 2. 6. 2012 per E-Mail an fbz(at)journalists.ch, wir werden ihre E-Mail weiterleiten.
50 % auf das Hochparterre-Abonnement. Senden Sie eine E-Mail mit der Kopie Ihres FBZ-Presseausweises an: info@hochparterre.ch Website: http://www.hochparterre.ch/
Rabatt: 50 % auf Jahresabonnement. Senden Sie eine E-Mail mit der Kopie Ihres FBZ-Presseausweises. Website: http://www.du-magazin.com/
- Fondation Beyeler, Riehen
Freier Eintritt mit FBZ-Presseausweis
- Hotel Bern – Das Hauptstadthotel, Zeughausgasse 9, 3011 Bern
10 % auf Hotel-Direktbuchungen. Senden Sie eine Kopie des FBZ-Pressausweises per E-Mail. Website: http://www.hotelbern.ch
b) Vergünstigungen für alle FBZ-Mitglieder
25 % auf das erste Jahresabonnement: Senden Sie E-Mail an: fbz(at)reportagen.com oder puntas(at)reportagen.com Website: http://www.reportagen.com
- Musikhaus Trüb, 10 % auf das gesamte Musikinstrumenten- und Noten-Sortiment. Bringen Sie den FBZ-Presse- oder –Mitgliederausweis mit.
Musikhaus Trüb, Kalbreitestrassee 11, 8003 Zürich. Wenden Sie sich an Enrique Lienhard, den Inhaber von Musikhaus Trüb. Website: www.musikhaus-trueb.ch
10% Vergünstigung auf Abendessen in der "la suite"-Lounge für FBZ-Mitglieder (befristet/ gültig bis 31. Dezember 2012). Bringen Sie den FBZ-Presse- oder –Mitgliederausweis mit.
Website: http://www.hotel-du-theatre.ch/
Weitere Vergünstigungen, u.a. Links zu den Vergünstigungen von Impressum und ZPV: siehe entsprechende Rubrik auf dieser Website
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| Frauenquoten in Schweizer Unternehmen |
Die neusten Zahlen sind ernüchternd. Bei 5 Prozent lag der Anteil derFrauen Ende 2011 in den Geschäftsleitungen der 115 grössten Schweizer Firmen. Besonders deprimierend: Der Anteil verharrt seit Jahren bei dieserMarke. Experten raten Frauen, nach den Männerregeln zu spielen. Das Problem ist nur, dass viele weibliche Führungskräfte keine Lust darauf haben - ein Dilemma.
«Vielleicht sollten wir Frauen uns einfach aus dem Männerzirkusraushalten», meinte eine Teilnehmerin unlängst an einer Veranstaltung für Frauen in Führungsfunktionen in Zürich. Der resignative Ton war nicht zuüberhören. Sie fasste damit in Worte, was Frauen auf dem Weg an die Unternehmensspitze verspüren - falls sie überhaupt dort ankommen. Die neusten Zahlen sind ernüchternd. Bei 5 Prozent lag der Anteil derFrauen Ende 2011 in den Geschäftsleitungen der 115 grössten Schweizer Firmen. Besonders deprimierend: Der Anteil verharrt seit Jahren bei dieserMarke.
Ein Hauch besser sieht es im Verwaltungsrat aus: Der Frauenanteil ist von 10 auf 11 Prozent gestiegen. Guido Schilling, der ZürcherHeadhunter, der diese Zahlen nun schon zum siebten Mal erhoben hat, konnte vergangene Woche bei der Präsentation der Ergebnisse seine Enttäuschung nicht verhehlen: «Es gelingt nur wenigen Unternehmen, Frauen für dieBesetzung von Spitzenpositionen zu gewinnen.» Da ist es nur ein schwacher Trost, dass die Schweiz AG nicht viel schlechter als andere dasteht. Dereuropäische Durchschnitt liegt um die 10 Prozent mit dem Ausreisser Norwegen, wo die Einführung einer 40-Prozent-Quote seit 2003 für etwasDampf in der Besetzung von Verwaltungsräten gesorgt hat.
Warum können sich frauenfreie Zonen an den Unternehmensspitzen hartnäckighalten? Laut Schillings Erhebung trifft dies auf 36 Prozent der grossen Schweizer Firmen zu. Fehlt es den Frauen an einer entscheidendenQualifikation? Was können Frauen tun, die an vorderster Front mitmischen wollen? Guido Schilling hat sich an seinem neuen Firmendomizil, demimposanten Prime Tower in Zürichs Westen, an Ort und Stelle erkundigt.
Eveline Saupper, Anwältin und Partnerin von Homburg, einer derrenommierteren Anwaltskanzleien der Schweiz, sitzt ebenfalls im Turm. Von Quotenvorschriften hält die Steuerexpertin und mehrfache Verwaltungsrätinnichts. Ihr Tipp: «Frauen, macht euren Job richtig gut, dann wird es schonwerden.» Wie erfolgreich ist ihr Rezept? Mit Saupper zusammen haben es derzeit drei Frauen unter die 32 Partner geschafft, die die insgesamt 120 Personen starke Kanzlei führen.
Spielregeln der Männer lernen
Frauenförderung ist zu einem Business geworden: Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen buhlen um Frauen, begleitet von immer mehrLaufmeter Bücher. Harmoniesüchtigen Frauen werden Durchsetzungsstrategien geboten, zurückhaltenden Frauen wird Mut zur Grösse ans Herz gelegt.«Fleissige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf», weiss Buchautorin BarbaraSchneider. Alles über die «Durchsetzungsfähigkeit der Frauen» kann man im Buch von Cornelia Topf nachlesen. Viele dieser Rat Gebenden sind sich ineinem Punkt einig: Sie wollen den Frauen die Spielregeln der Männerwelt beibringen. Analog zum Motto: Wer in Moskau Geschäfte abschliessen will,muss einen Wodka vertragen. Oder man muss Englisch können, wenn man in einem global tätigen Unternehmen Verhandlungen führt.
Ein bekennender Vertreter dieser Richtung ist der deutsche Coach PeterModler. Für derzeit 590 Euro bietet der 56-jährige Berater und studierte Theologe Frauen in Führungspositionen ein eintägiges «Arroganz-Training»an. Hier sollen Frauen lernen, die Spielregeln der Männer zu beherrschen wie zum Beispiel: Verteidigung des Reviers, Rangbotschaften absondern,Sprüche klopfen. Frauen, so predigt Modler, sollen Männerverhalten wie eine Fremdsprache ansehen, die man lernen muss. Siehe Wodka und Englisch.
Weil Männer ohne Hackordnung nicht sein können, müssen Frauen ebenmithacken. Das tönt dann beispielsweise so: «Auch wenn viele Frauen daslächerlich finden: Sie sollten das grösste Büro, den dicksten Dienstwagen und den Parkplatz direkt vor dem Eingang beanspruchen. Wenn jemand aufihrem Parkplatz steht - sofort abschleppen lassen, Revier verteidigen», erklärte Modler vor kurzem in der Karrierebeilage der «SüddeutschenZeitung». Sein Erfolg? «Jetzt gehe ich mit den Männern in meiner Firma ganz anders um. Und ich schlafe nachts wieder gut», wird eine dankbareTeilnehmerin auf Modlers Website zitiert. Modlers Ansatz wird nicht überall goutiert. Als der Coach vor knapp zwei Jahren im deutschen Hochschulmagazin «duz Europa» zum Thema sprach,entzündete sich auf «Spiegel online» eine erbitterte Debatte, nachdem das Interview dort zitiert wurde. Frauen empörten sich, dass Modlers Ratschlägeeine «Rückentwicklung in die Steinzeit» seien. Modler möge lieber Trainingsanbieten, die Männer von ihrer «infantilen Hackordnungsmanier» wegholten.
Karriere plötzlich abgebrochen
Frauen haben keine Lust, männliche Rituale im Berufsleben zu imitieren. Und das nicht erst seit heute. 2003 erschien an der Harvard Business Schooleine Studie über das Beratungsunternehmen Deloitte. Trotz beträchtlicher Anstrengungen, Frauen zu rekrutieren und an die Spitze zu bringen, bliebennur 10 Prozent. Die anderen waren abgesprungen. Weil sie eine Familie gründeten und sich den Kindern widmeten, nahmen dieDeloitte-Verantwortlichen an. Doch weit gefehlt, wie die Harvard-Studie enthüllte: 90 Prozent der ausgeschiedenen Frauen arbeiteten noch immer - inanderen Firmen. Sie hatten ganz einfach die Nase voll vom als befremdlich empfundenen männerdominierten Umfeld bei Deloitte. Die «New York Times» nannte das Phänomen «The Opt-out Revolution»: JungeFrauen, die an Spitzenuniversitäten von Topunternehmen rekrutiert werden und mitten in ihrer Turbokarriere ganz plötzlich aufhören, um sich völligneu zu orientieren. Die Berliner Soziologin Christiane Funken hat solche Aussteigerinnen für eine Studie befragt. Ergebnis: Die Frauen wollten ihreInteressen, Überzeugungen, Erfahrungen und Begabungen in einem Umfeld der Wertschätzung zur Geltung bringen und das finden sie ausserhalb der grossenunternehmerischen Strukturen. weiblicher Präsenz in den Chefetagen festzulegen, just auf dieses Reservoirangewiesen sind.
Die Lösung?
Zwingend einfach, schrieb der britische «Economist» vergangenenNovember in einem Special Report über «Frauen und Arbeit». Zwingend, weil Frauen die Hälfte der Bevölkerung ausmachen und damit die Hälfte derTalente. Dies zu negieren, sei eine «absurde Verschwendung», zumal Frauen heute besser ausgebildet seien als Männer. Und einfach: Frauen müssen inFührungsteams aufgenommen werden, weil sie andere Erfahrungen und Einschätzungen mitbringen. Ein breit aufgestelltes Führungsteam sei besserin der Lage, neue Ideen zu kreieren als die alten Seilschaften, die ihr männlich dominiertes Feld gegen neue Einflüsse abschotteten. Sonst haltensich Frauen ganz einfach weiterhin aus dem Männerzirkus raus.
(Quelle: Tages-Anzeiger / Der Bund, 14.05.2012) FBZ, 17. Mai 2012 (is)
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| Neue VV der FBZ: 22. Juni 2012 und ThinkTank-FBZ am Montag 21. Mai 2012 |
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| MANIFEST FÜR DIE FBZ |
Warum eine Mitgliedschaft bei den Freien BerufsjournalistInnen Zürich (FBZ)?
1. Die FBZ wurden vor 50 Jahren von Pionierinnen wie Marie-Thérèse Larcher u.a. gegründet, um auch spezifische Frauenanliegen in die bisher männerdominierte Medienwelt zu bringen. Das demnächst von der Journalistin Barbara Kopp, die kürzlich ‚Gast bei den FBZ’ war, veröffentlichte Buch über die Pionier-Journalistin Laure Wyss – Mit-Gründerin des TA-Magazins 1970 – wird darüber Aufschluss geben, wie schwierig es für Frauen noch in den 50er und 60er Jahren war, im Journalismus Fuss zu fassen bzw. damals das Frauenstimmrecht zu vertreten! Tempi passati? Nicht ganz, noch immer sitzen kaum Frauen in den Chefetagen der Medien, und wenn, nur für kurze Zeit. Die FBZ haben stets die Themen der Frauenanliegen vertreten im Gegensatz zu den grossen, etablierten Medienvereinen, die notabene von Männern geführt werden. Nicht von ungefähr interessiert in diesem Zusammenhang, dass die Fürsorge- Stiftung von der ‚Weltwoche’- und Annabelle-Pionierin Mabel Zuppinger mit einem Legat von CHF 50.000 gegründet wurde, die vor allem bedürftige und auch alleinerziehende Journalistinnen unterstützen sollte.
2. Die FBZ sind mit dem ZPV und der AG der Freischaffenden assoziiert und somit auch mit dem Dachverband impressum. Als unabhängiger Verein für JournalistInnen vertreten die FBZdie freien BerufsjournalistInnen, dies im Gegensatz zum Zürcher Presseverein ZPV, der in erster Linie mehrheitlich die festangestellten vertritt. Darin liegt der Hauptunterschied zwischen den beiden Vereinen, die auch von der Thematik und der Grösse her sehr unterschiedlich sind. Der ZPV zählt rund 950 Mitglieder, die FBZ 170 Aktivmitglieder.
3. Die FBZ kennen somit die Doppel-Mitgliedschaft mit impressum-Sektion/FBZ und begrüssen diese. Der Antrag auf eine eigene Sektion der Freien der FBZ mit direktem Zugang zu impressum, wurde an der Delegiertenversammlung 2011 mit zahlreichen Enthaltungen abgelehnt. Somit sind junge JournalistInnen, die wenig verdienen bei ständig gekürzten Honoraren, die Benachteiligten.
4. Deshalb haben die FBZ ihr Angebot speziell auf junge Freie ausgerichtet, die in den Journalismus einsteigen wollen und nicht die hohen Mitgliederbeiträge zahlen wollen oder können. Der Jahresbeitrag von CHF 60 ist erschwinglich und bietet den verbilligten Eintrag ins Journalistenverzeichnis, Networking, Workshops und Informationen, Jahresausflüge u.a.m. Das Journalistenverzeichnis (CHF 60, für Mitglieder CHF 40) ist eine Dienstleistung, die auch dem ZPV, der AG der Freien und Impressum offensteht, denen die FBZ bereits Gratisaktionen offerierten.
5. Anita Hugi und Ingrid Isermann haben 2008 den Medienpreis für Freischaffende ins Leben gerufen und vollumfänglich finanziert und veranstaltet. Der Medienpreis für Freischaffende wird auch im Namen der FBZ (2008, 2010, 2012) durchgeführt, sowie seit 2007 gemeinsam und seit 2011 mit Urs Heinz Aerni und Deborah Schumann Podien und Diskussionsforen zum Stand und zur Zukunft der Freien BerufsjournalistInnen, durchgeführt: 2007 im Cabaret Voltaire, 2011 an der ZHAW Winterthur, die mit je rund 50 auch insbesondere jungen TeilnehmerInnen sehr gut besucht waren und neue Mitglieder generierten.
6. Der 2011 neu geschaffene Presseausweis für die FBZ ist einerseits ein Mitgliederausweis, der die Zusammengehörigkeit des Vereins fördert und für Akkreditierungen für Aktivmitglieder dient und Vergünstigungen, teilweise ebenfalls für Passivmitglieder, wie es auch bei impressum gehandhabt wird. Siehe auch Statuten. Für Aktivmitglieder sind die impressum-Statuten kompatibel, wie die Mitgliedschaft auch für Passiv- und Fördermitglieder bei Impressum ebenso kompatibel ist.
7. Auch andere kleinere Journalistenvereine und Medienhäuser geben ohne impressum Presseausweise aus, wie die Swiss Travel Writers, der Verband der Fachjournalisten, das SRF sowie mehrere weitere Schweizer Journalistenverbände nach den ihnen gemässen Kriterien.
Ingrid Isermann, Vorstandsmitglied und Vize-Präsidentin FBZ, 14. Mai 2012 |
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| Kooperation der ZHdK und der Klubschule Migros |
Die Klubschule Migros bietet neu gestalterische Weiterbildungen an, die von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) auditiert werden. Der Leistungsnachweis erfolgt neu mit ECTS-Punkten. Unter dem Namen "M-Art" bietet die Klubschule Migros seit 20 Jahren intensive gestalterische Weiterbildungen in sieben verschiedenen Kunstfachrichtungen wie beispielsweise Fotografie oder Mode an.
Jetzt wird dieses Angebot noch attraktiver, denn neu werden die Leistungen mit der europaweit anerkannten Bildungswährung "ECTS" ausgewiesen. ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) ist ein System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Die M-Art Weiterbildung wird zusätzlich dank einer Kooperation mit der Zürcher Hochschule der Künste aufgewertet, welche die Prüfverfahren und die Qualitätssicherung zusammen mit der Klubschule Migros gewährleistet. Interessierte können sich künstlerisch entfalten und gleichzeitig eine professionelle Akzeptanz ihrer gestalterischen Weiterbildung geniessen.
Die neuen M-Art Weiterbildungen in den Bereichen Zeichnen & Malen, Fotografie, Schmuck, Mode, Keramik, Glas und Schreiben sind offen füralle Interessenten. Das Grundstufenmodul "M-Art mit DIPLOMA ECTS" kann ohne Aufnahmeverfahren besucht werden und ist gleichzeitig Bedingung für die daran anschliessenden Vertiefungsmodule. In den "M-Art Vertiefungsmodulen mit DIPLOMA ECTS" geht es um die fundierte Auseinandersetzung mit einem gewählten Spezialthema - auch dafür gibt es die nach internationalen Standards ausgestellten - ECTS-Punkte.
Das Audit der Zürcher Hochschule der Künste
Die Klubschule Migros verfügt über eine hochwertige Infrastruktur, verfolgt klare Lernziele und führt dank zeitgemässen Unterrichtsmethoden zum Ziel. Die Zürcher Hochschule der Künste ihrerseits auditiert diese Weiterbildungsangebote: Sie bietet eine umfassende inhaltliche und fachliche Beratung sowie Unterstützung beiallen Massnahmen, die der Evaluation, Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Lehre und der Abschlüsse der M-Art Weiterbildungen dienen. Die neuen M-Art Weiterbildungsangebote ermöglichen es den Kundinnen und Kunden der Klubschule Migros, sämtlich erlernte Kompetenzen und Kenntnisse im Lebenslauf zu integrieren und eine eigene gestalterische Karriere aufzubauen.
M-Art mit DIPLOMA ECTS
Nach erfolgreichem Erfüllen der Leistungsnachweise erlangt man den Abschluss "M-Art mit DIPLOMA ECTS", erstellt durch die Klubschule Migros. Die erreichten Lernziele und der Arbeitsaufwand werden in Form von ECTS-Punkten ausgewiesen. Dieses Zeugnis belegt - nach europäischen Standards aufgeführt - dass man sich mit einem kunsthandwerklichen Fach professionell auseinandergesetzt hat und es setzt auf jeden Fall einen Meilenstein in der persönlichen und beruflichen Karriere.
Die neuen Weiterbildungen sind ab sofort in den Klubschulen Aarau,Basel, Bern, Chur, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Zug und Zürich buchbar und beginnen im Sommer 2012. Weitere Informationen zu M-Art: www.klubschule.ch/m-art
FBZ, 8.5.2012 (is) |
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| Bei den FBZ zu Gast: Donnerstag, 26. April 2012 ab 19 Uhr - Ein Abend zu engagiertem Journalismus mit Barbara Kopp, Journalistin, Autorin, MAZ-Dozentin |
In der zweiten Ausgabe der neuen, allzweimonatlich stattfindenden FBZ-Gesprächsreihe "Bei den FBZ zu Gast" geht es um engagierten Journalismus und: um engagierte Journalistinnen! Unser Gast ist die Journalistin, Autorin und MAZ-Dozentin Barbara Kopp.
Es erwartet Sie ein Input-Referat zum Thema, wie die Emanzipation der Frauen vom Niedergang der parteipolitischen Presse und vom Aufschwung der Forumszeitung profitierte. Interessiert? Alarmiert? Kommen Sie vorbei! Der Anlass findet zentral in Zürich, am Central in der La Suite-Lounge des Hotels Du Théâtre statt.
Nach dem Referat und einem kurzen Gespräch mit Barbara Kopp erwartet Sie ein Apéro und Gelegenheit, mit dem Gast und Kolleginnen und Kollegen aus dem freien Journalismus ins Gespräch zu kommen.
Barbara Kopp studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich, arbeitete ein Jahrzehnt querfeldein für Zeitungen und das Schweizer Fernsehen, unterrichtet heute an der Schweizer Journalistenschule MAZ und schreibt Bücher, zurzeit an einer Biografie über die 1913 in Biel geborene Journalistin Laure Wyss, u.a. Mitgründerin und erste Chefredaktorin des Magazins des Tages-Anzeigers.
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| 50 Jahre FBZ! Einladung zur GV mit Geburtstagsapéro am Mittwoch, 16. Mai 2012 und Meet & Greet mit Neumitgliedern |
Mi, 16. Mai 2012, 18.30 Uhr: GV mit Aussichten.
Nebst dem Geburtstagspéro zum 50jährigen (!) Bestehen FBZ und guten Aussichten aus der La-Suite-Lounge des Hôtels Du Théâtre am Central sind die Neumitglieder an der diesjährigen Vollversammlung eingeladen, einen kurzen Einblick in ihren journalistischen Themen- und Tätigkeitsfelder und ihren Werdegang zu geben. Wir freuen uns auf spannende Begegnungen!
Das "Meet & Greet" mit den Neumitgliedern findet im Rahmen der GV statt. Anschliessend Apéro riche und Möglichkeiten für "bilateralen" Austausch und Networking! Kommen Sie vorbei: Mittwoch, 16. Mai 2012 18.30 Uhr: GV der FBZ mit "Meet & Greet", anschliessend Apéro riche. La Suite-Lounge, Hotel Du Théâtre, Am Central, 8001 Zürich. |
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| 3. Medienpreis für Freischaffende: jetzt einreichen! |
Der Medienpreis für Freischaffende zeichnet als einziger Pressepreis im deutschsprachigen Raum ausschliesslich journalistische Arbeiten aus freier Mitarbeit aus und wird alle zwei Jahre durchgeführt. Der Medienpreis für Freischaffende wird jeweils in zwei Kategorien verliehen: Kategorie I der bereits publizierten freien Arbeiten (Publkationszeitraum von 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2012). Kategorie II der noch unpublizierten Arbeiten und journalistischen Mischformen. Nehmen Sie jetzt den Beitrag in Angriff, den sie schon immer recherechieren wollten! Der Einsendeschluss ist der 30. Juni 2012 (Poststempel). Es können deutschsprachige Arbeiten aus allen Landesteilen und aus allen journalistischen Disziplinen und journalistischen Mischformen eingereicht werden. Es können auch KoillegInnen aus dem Ausland teilnehmen, wenn die deutschsprachige Arbeit in einem Schweizer Medium publiziert wurde oder in einem nicht-schweizerischen Medium publiziert wurde, jedoch einen thematischen Bezug zur Schweiz aufweist. Das Preisgeld beträgt insgesamt CHF 7500.-- Das Anmeldeformular finden Sie unter anderem hier.
Fortbildungspreis und Online-Honorare
Die feierliche Preisverleihung findet Anfang November 2012 in Zürich statt und wird von den FBZ durchgeführt. Nebst den Hauptpreisen wird auch ein besonderer unter allen Teilnehmenden verlost, sowie an die für eine "White List" nominierten RedaktorInnen ein Sachpreis verliehen. Alle nach der feierlichen Preisverleihung Anfang November 2012 in Zürich auf der Website des publizierten nominierten Arbeiten werden mit einem von CHF 250 bezahlt und u.a. mit einer Biographie der AutorInnen ergänzt.
Die feierliche Preisverleihung findet Anfang November 2012 in Zürich statt und wird von den FBZ durchgeführt. Nebst den Hauptpreisen wird auch ein besonderer unter allen Teilnehmenden verlost, sowie an die für eine "White List" nominierten RedaktorInnen ein Sachpreis verliehen. Alle nach der feierlichen Preisverleihung Anfang November 2012 in Zürich auf der Website des publizierten nominierten Arbeiten werden mit einem von CHF 250 bezahlt und u.a. mit einer Biographie der AutorInnen ergänzt.
(FBZ/ah, 04.04.2012)
Edition 2010: Die Siegerarbeiten, Nominationen und Preisverleihung
Die Sieger-Arbeiten der Edition 2010 sowie alle nominierten Arbeiten 2010, die Laudationes, die Gastrede von Kurt Imhof und die Fotogalerie der Preisverleihung im Filmpodium Zürich finden Sie auf der Dort können Sie auch Video-Kurzinterviews mit den zwei GewinnerInnen sehen.
Die Sieger-Arbeiten der Edition 2010 sowie alle nominierten Arbeiten 2010, die Laudationes, die Gastrede von Kurt Imhof und die Fotogalerie der Preisverleihung im Filmpodium Zürich finden Sie auf der Dort können Sie auch Video-Kurzinterviews mit den zwei GewinnerInnen sehen.
Die GewinnerInnen der Edition 2010: Daniele Muscionico und Lukas Hässig.
(FBZ/ah, 05.03.2012)
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| FBZ-Kegeltrophy 2012 - Erste Stimmungsbilder eines ziemlich ausgelassenen, stimmungsvollen Abends... |
(ah, 10.3.2012)
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| Die FBZ gratulieren Ruth Binde sehr herzlich zu ihrem 80. Geburtstag! |
An der Vernissage der Autographen-Sammlung von Ruth Binde am Abend des 2. März 2012 sieht man schon von aussen die Räume des Antiquariats Peter Bichsel voller Menschen, sich angeregt unterhaltend, in Büchern schmökernd, und Ruth Binde mittendrin… Sie gestikuliert, lacht, gibt Auskunft, stösst an mit Menschen, die ihr zuprosten, und sie gibt nach allen Seiten Auskunft. Überall sind die Autographen ausgestellt, fantastische Zeichnungen und Widmungen von so berühmten Leuten wie Loriot, Paul Flora, Sempe, Günther Uecker u.v.a. Und man trifft eine Menge Bekannte, die hier zu Ehren von Ruth Binde, der bekanntesten Kulturagentin der Schweiz, die sich im In- und Ausland einen Namen machte, zusammengekommen sind.
Geboren wurde Ruth Binde am 7. März 1932 in Bern, seit ihrem 14. Lebensjahr sammelte sie leidenschaftlich Autographen. Sie stammt aus einer kulturorientierten Familie, ihre Mutter führte eine Buchhandlung, ihr Vater war der bekannte Politiker und Vertreter der Freiwirtschaftlehre und Autor Fritz Schwarz, dessen Schriften gerade eine Renaissance erleben, die Ruth Binde tatkräftig unterstützt.
Sie verehrte die Schauspielerin Maria Becker, besuchte kurzzeitig als Teenager eine Schauspielschule und wollte Schauspielerin werden. Dann aber entschied sie sich doch für die Welt der Bücher und Autoren und wurde Buchhändlerin. 1957 heiratete sie und trat beim noch jungen Diogenes Verlag von Daniel Keel als „Mädchen für alles“ ein. 15 Jahre blieb sie dort, verantwortlich für Presse und Lizenzen, und baute eine Theaterabteilung auf. 1972 machte sie sich, 40jährig und alleinerziehende Mutter eines 11jährigen Sohnes, selbständig und nahm ihr Leben beherzt in die eigenen Hände.
Sie gründet eine Presse- und PR-Agentur für ausschliesslich kulturelle Mandate, damals ein Novum, und vertrat jahrelang die Verlage Hoffmann & Campe, später S. Fischer sowie den Heyne-Verlag und betreute deren AutorInnen in der Schweiz und für Österreich. Daneben übernahm sie PR-Aufträge in den Bereichen Theater, Musik und Kunst.
Von 1975 bis 1984 war sie Schweizer Korrespondentin für das „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel“. 1985 initiierte sie auf Anregung von Eynar Grabowsky am Bernhard-Theater Zürich die literarische Gesprächsreihe „Bernhard Littéraire“, die noch heute mit ihrem Konzept als „Züri Littéraire“ im Kaufleuten weitergeführt wird.
1998 zeichnete der Regierungsrat des Kantons Zürich Ruth Binde mit der „Goldenen Ehrenmedaille für kulturelle Verdienste“ aus, der höchsten Auszeichnung des Kantons.
Ihr Sohn lebt heute mit seiner Familie und zwei Töchtern in der Toskana, und natürlich wird er zum 80. Geburtstag auch anreisen.
Die FBZ wünschen ihrem langjährigen FBZ-Mitglied Ruth Binde weiterhin eine erfüllte Zeit mit ihrer sprichwörtlichen Tatkraft und einem nie nachlassenden Engagement für ihre Herzenssache Kultur!
Ingrid Isermann stellte 3 Fragen an Ruth Binde:
FBZ: Wann und wie bist Du eigentlich zum FBZ gekommen bzw. wen hattest Du gekannt?
Ruth Binde: Ich bin vor ca. 40 Jahren eingetreten, anlässlich der Gründung meiner Presseagentur 1972. Meine „Patinnen“ waren Margrit Sprecher und Gisela Blau, die mich auch zum Eintritt ermuntert hatten. Ich blieb Passivmitglied, auch als ich zu schreiben begann. Von 1975-1984 war ich Schweiz-Korrespondentin des „Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel“ und platzierte viele meiner Artikel auch in Schweizer Zeitungen.
FBZ: In einer Reminiszenz des ‚Tages-Anzeigers’ war zu lesen, dass Du für die Lyrikerin Mascha Kaléko, die in den 70er Jahren schon fast vergessen war, viel getan hast. Wann war das und inwiefern hast Du Dich für sie engagiert?
Ruth Binde: Gisela Zoch-Westphal war von Mascha Kaéko (1907-1975) als Nachlassverwalterin eingesetzt worden. Nach ihrem Tod brachte sie deren Schriften von Jerusalem nach Europa. 1976 fragte sie mich an, ob ich die Pressearbeit für das dtv-Taschenbuch „In meinen Träumen läutet es Sturm“ übernehmen wollte, für das sie als Herausgeberin ein Vorwort geschrieben hatte. Ich stürzte mich mit Begeisterung in diese Aufgabe und es gelang mir, im ganzen deutschsprachigen Bereich Artikel über die vergessene Dichterin zu platzieren. Das war der Beginn der Kaléko-Renaissance.
Untenstehend ein E-Mail, das Gisela Zoch-Westphal am 21. Februar 2012 anlässlich des bevorstehenden 80. Geburtstages von Ruth Binde an sie sandte:
„Liebe Ruth, ich denke mit guten Wünschen an Dich und grosser Bewunderung für alles, was Du in Deinem Leben geleistet hast und immer noch leistest! Heute kamen 5 Beleg-Exemplare mit der 31. Auflage unseres Buches „In meinen Träumen läutet es Sturm“. *Mascha Kaléko boomt derzeit. (…) Ich bin sehr dankbar für diese Entwicklung. Wer konnte das ahnen, als ich 1976 zu Dir gekommen bin und Dich um einen PR-Auftrag bat? Sei herzlich gegrüsst von Deiner Gisela“.
FBZ: Du wirkst noch so energiegeladen, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass Du jetzt gar nichts mehr tust… also nur noch ‚dolce far niente…? Von Plänen wollen wir ja nicht reden, aber was möchtest Du im neuen Lebensjahr anfangen oder machen, oder etwas, was Du schon immer mal wolltest?
Ruth Binde: Ich hätte tatsächlich noch so viel aufzuräumen und einzuordnen, dass ich immer wieder neue Aufgaben finde, um diesen alten Aufgaben, die ich als langweilig empfinde, zu entgehen.
Im Moment reizt es mich, wieder zu schreiben. Die Arbeit an dieser Autographenausstellung hat in mir so viele Erinnerungen wachgerufen, dass mir die gute Idee von Matthias Ackeret gelegen kam, für seine Zeitschrift „Persönlich“ zehn Autographen auszuwählen und dazu „die Geschichte dahinter“ schreiben.
Ich setzte mich an die Arbeit und habe sie so genossen, dass ich tatsächlich Lust bekommen habe, wieder vermehrt zu schreiben. Jedenfalls habe ich festgestellt, dass mein Langzeit-Gedächtnis noch perfekt funktioniert, was ich von meinem Kurz-Zeitgedächtnis nicht behaupten kann.
Sammlung Ruth Binde – Widmungsexemplare – Autographen. Verkaufsausstellung mit Katalog zum 80. Geburtstag der Kulturvermittlerin. Bis 23. März 2012. Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag, Freitag 14-18 Uhr. Peter Bichsel FINE BOOKS. Gerechtigkeitsgasse 2, Postfach, 8027 Zürich. Tel.: +41 (0)43 222 4 888. Fax: +41 (0)43 222 4 889.
E-Mail: mail@finebooks.ch. Web: www.finebooks.ch.
(*Mascha Kaléko: siehe auch ausführliches Porträt Rubrik LYRIK auf www.literaturundkunst.net)
 Fotos. Ingrid Isermann
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| Eine Stunde Lyrik und Musik mit Kulturjournalistin Ingrid Isermann |
| Mit einer guten Portion Werbung - herzlichen Dank! - für die Freien BerufsjournalistInnen FBZ, bei denen Ingrid Isermann als langjähriges Mitglied und seit 2007 im Vorstand engagiert ist, gab sie in einer Radiosendung Einblick in ihr lyrisches Schaffen, ihre journalistische Arbeit - und ihre Musikvorlieben. Das einstündige Gespräch mit Lesung ist am Montag, 27. Februar 2012 von 19 - 20 Uhr gesendet worden - und bleibt online verfügbar unter diesem Link. Belle écoute! |
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| Bei den FBZ zu Gast: Daniel Puntas Bernet – Leidenschaft Reportage! |
Im Oktober 2011 lancierte der Journalist Daniel Puntas Bernet zusammen mit einigen Mitstreitern das neue Magazin REPORTAGEN. Sein informeller Claim - „Unerhörte Geschichten, hervorragend erzählt“ - verspricht einiges: Das in Leinen gebundene Heft präsentiert sechs Mal jährlich Reportagen von JournalistInnen und SchriftstellerInnen aus aller Welt. Das Heft ist auch am Kiosk erhätlich. Im Rahmen der FBZ-Gesprächsreihe "Bei den FBZ zu Gast" spricht Daniel Puntas über seine Leidenschaft, die Reportagen, und steht für Fragen zur Verfügung. FBZ-Rabatt auf das erste Jahresabo: Bestellen Sie das Jahresabonnement bei Interesse mit 20 % Rabatt. Eine E-Mail an fbz@reportagen.com genügt. Unseren Mitgliedern eine gute Lektüre wünscht schon jetzt, Ihre FBZ (Bild: Meinrad Schade)
Guest Corner Nr. 1 - Bei den FBZ zu Gast, Montag, 20. Februar 2012, 18.30 Uhr, Hôtel du Théâtre, Seilergraben 21, 8001 Zürich (am Central). Bar und Restaurant ab 17 Uhr geöffnet. |
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| Der neue FBZ-Mitgliederauweis ist da! |
Der neue FBZ-Mitgliederausweis wird auf Hartplastik persönlich für Sie ausgestellt. Bestellen Sie den Ausweis per E-Mail und senden Sie uns Ihr Passbild an fbz@journalists.ch oder per Post an die FBZ, Löwenstrasse 1, 8001 Zürich.
Regulärer Unkostenbeitrag für die Herstellung des Pressausweises auf Hartplastik ist CHF 20.--. In den Folgejahren werden Sie jeweils die aktuelle Jahresmarke nach Einzahlung des Mitgliederbeitrags erhalten.

Das Ausweis-Beispiel mit Vorder- und Rückseite finden Sie hier
Bitte bezahlen Sie den Unkostenbeitrag zusammen mit dem Jahresbeitrag, am besten zusammen mit dem offiziellen FBZ-Einzahlungsschein, ein. Der Ausweis kann mit dem Zusatz PRESSE entsprechend der Richtlinien der IFJ nur Mitgliedern ausgestellt werden, die mindestens 50% Ihrer Arbeitszeit für Journalismus verwenden. Wir freuen uns, Ihnen den Ausweis schon bald überreichen zu dürfen. |
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| Keine Wahlfälschung: Ricardo Lumengo wird vom Bundesgericht freigesprochen |
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| Eric Bergkraut gewinnt 2. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb |
«Gasthaus Helvetia», so heisst das Siegerprojekt des 2. CH-Dokfilm-Wettbewerbs des Migros-Kulturprozent. Der Zürcher Dokumentarfilmer Eric Bergkraut durfte am 20. Januar 2012 im Rahmen der Solothurner Filmtage die Auszeichnung entgegennehmen. Das Migros-Kulturprozent übernimmt mit Beteiligung der SRG SSR die Kosten für die Realisierung des Films. Das Thema für den Wettbewerb 2012 lautet «Mut? Mut!». Ist die «Wirtschaft» ein Ort der Freiheit?
Mit dieser These ging der 1957 geborene Dokumentarfilmer Eric Bergkraut an sein Filmprojekt «Gasthaus Helvetia» heran und liess sich vom angedachten Gegenteil und der möglichen Bestätigung in gleicher Weise überraschen. Um welche Freiheit(en) handelt es sich? Die Gasthäuser, die für Eric Bergkraut nur deshalb ungewöhnlich sind, weil sie gewöhnlich sind, stehen in drei unterschiedlichen Landesteilen. Spiegeln sie und ihre Gäste die wortreichen oder wortkargen Freiheiten unterschiedlicher Kulturen wider? Oder ist – Zitat Bergkraut – «tote Hose das allgemeine Programm»?
Mit seiner Idee, das Thema Freiheit auf einer Reise durch Schweizer Stammkneipen zu filmen, überzeugte Eric Bergkraut die Jury. «Die Globalisierung mit ihren Auswirkungen auf die Menschen hat positive Aspekte, geht jedoch gleichzeitig mit einem kulturellen Verlust einher,» sagt Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes und Jury-Präsidentin. Gerade vor diesem Hintergrund sei der Film ein spannendes Zeitdokument. Auf die beobachtete Freiheit des Gewöhnlichen und deren Herausforderungen dürfe man gespannt sein. Wie Eric Bergkraut seine Ideen filmisch umsetzen wird, zeigt sich im April 2013. Dann soll der Film voraussichtlich an den Visions du Réel in Nyon Premiere feiern.
Eric Bergkrauts letzter Film war "Zimmer 202" mit dem Schriftsteller Peter Bichsel und davor der Film zur russischen Journalistin Anna Politoskaja "EIn Brief zu viel", der mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde und u.a. in Frankreich erfolgreich im Kino lief.
21.1.2012 (is) |
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| 3 Fragen an Remo Leupin und Urs Buess, Chefredaktoren der TagesWoche |
Seit Ende Oktober 2011 ist die TagesWoche in Basel mit einem neuen Zeitungskonzept präsent und kommt in Basel gut an mit seiner bi-medialen Mischform aus Tagespublikation im Internet (mit einer interaktiven Anbindung an die Social Media) sowie einer Wochenzeitung auf Papier immer freitags. Zwar haben die Online-News und die Printausgabe noch nicht den angepriesenen direkten Vertiefungscharakter, sondern existieren thematisch mehrheitlich nebeneinander, dennoch bietet die Zeitung sowohl im Netz wie als Wochenzeitung journalistische Relevanz und Vielfalt, zunehmend auch mit Artikeln und Fotografien von Freischaffenden.

Die FBZ haben 3 Fragen an die zwei Co-Chefredaktoren der TagesWoche, Remo Leupin und Urs Buess, beide vormalige BAZ-Mitarbeitende. Was wünscht sich die TagesWoche von den Freischaffenden - und wie steht es mit der Honorierung? Von Anita Hugi und Ingrid Isermann.
Die TagesWoche ist die Antwort auf die Übernahme der Basler Zeitung von rechtsaussen. Es gab massive Proteste gegen die neue Ausrichtung der BaZ und eine Gegenbewegung, die vom Schriftsteller Guy Krneta und aus dem Umfeld des Unternehmens Mitte angeführt wurden. Im Haus des Kulturunternehmens ist die Redaktion der TagesWoche nun auch angesiedelt. Die TagesWoche ist eines der ersten journalistischen Angebote in der Schweiz, die nicht vom Markt, sondern von der Unterstützung einer Mäzenin lebt. Ihre Finanzierung ist auf mehrere Jahre zugesichert.
Es war die gerade mal sechs Wochen junge BaZ-Konkurrenzzeitung TagesWoche, die letzten Montag online den BaZ-Abgang von Moritz Suter ankündigen konnte - und ausgerechnet mit dieser Nachricht ihren ersten landesweiten Primeur landete. (FBZ, ah/is.)
3 Fragen an Urs Buess und Remo Leupin, Co-Chefredaktoren der TagesWoche
FBZ: Urs Buess und Remo Leupin, Sie haben laut Ihrem Impressum eine kleine Redaktion, können und wollen (?) nicht alles selber machen. Es ist uns aufgefallen, dass Sie zunehmend auch Freischaffende - in Wort und Bild – publizieren. Was für eine Politik haben Sie bezüglich freien Mitarbeitenden? Welche Themen und Zugriffe erwarten Sie von den Freischaffenden?
Remo Leupin: Es ist in der Tat so: Ein tägliches Vollprogramm, das sämtliche Themen mit Eigenleistungen abdeckt, liegt angesichts unseres Personalbestands von 17 Redaktorinnen und Redaktoren nicht drin. Deshalb bündeln wir unsere Kräfte, setzen Schwerpunkte, bieten Hintergrund und Einordnung. Dazu sind wir auf die Mitarbeit von freien Kolleginnen und Kollegen angewiesen – vor allem bei Auslandthemen.
2) Ihr Kapital stammt aus gemeinnützigem Stiftungsgeld und Sie haben vielleicht auch in Sachen Honorierung der wertvollen Arbeit von Freischaffenden einen neuen Weg eingeschlagen. Halten Sie sich an die im alten GAV vereinbarten Mindestansätze pro Tag und realen Zeitaufwand (min. CHF 483 / Arbeitstag)? Wie gelten Sie die Urheberrechte im Print und Online ab?
Wir halten uns bei der Budgetierung an einen sehr sportlichen Businessplan. Das müssen wir auch, denn das Stiftungsgeld fliesst nicht unbegrenzt und unser Unternehmen muss mittelfristig selbsttragend sein. Aus diesem Grund können wir auch keine fürstlichen Löhne bezahlen (das gilt auch für die festangestellten Redaktoren). Unsere Honorare sind aber marktkonform auf der Grundlage des alten GAV.
3) Urs Buess und Remo Leupin, ganz persönlich sind Sie ja echte Glückspilze! Sie können mit einem von einer Stiftung für mehrere Jahre gesicherten Budget eine neuartige Zeitung machen. Sie sind allerdings beide schon etwas über vierzig. Wie kamen Sie dazu, eine Zeitung zu entwickeln, die so sehr auf social-media ausgerichtet ist? Was verändert dies in Ihrer journalistischen Arbeit?
Ja, wir sind Glückspilze: Man hat als Journalist selten die Möglichkeit, an einem derart innovativen Projekt mitarbeiten zu können. Was die finanzielle Seite betrifft, müssen wir aber den Gürtel – wie schon gesagt – sehr eng schnallen, da uns nicht endlos viel Geld zur Verfügung steht. Soziale Medien spielen in der heutigen Gesellschaft eine zunehmend wichtige Rolle – das hat auch Einfluss auf die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten. Internet und mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets haben die «Verkehrsregeln» in der Medienwelt verändert: aus einem monologischen ist ein dialogisches System geworden. Die meisten Leute greifen täglich auf verschiedene Quellen zurück, um sich zu informieren. Das ist – neben dem Erfolg der Gratisblätter – ja auch mit ein Grund, weshalb die Auflagen der klassischen gedruckten Kauftageszeitungen zurückgehen. Journalistinnen und Journalisten, die diese Entwicklung ignorieren, werden es in ein paar Jahren schwer haben in diesem sich sehr schnell verändernden Markt. Unser Medium knüpft da an, wo die Entwicklung der Medien und des Medienkonsums heute stehen: dem vermehrten Konsum von Informationen über Computer, Handys und Tablets, der starken Zunahme bei der Nutzung sozialer Medien und Netzwerke – aber auch dem Bedürfnis nach hochwertigem und vertiefendem Journalismus in gedruckter Form. Letzteres bieten wir mit der Wochenzeitung.
FBZ, Anita Hugi, Ingrid Isermann, 10./12. Dezember 2011
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| Prix de Soleure für den Dokumentarfilm Vol Spécial |
In einem Interview mit den FBZ am 15. April 2008 sagte Heidi Specogna, dass das Thema des neuen Films direkt mit dem vorangehenden Film, dem mit dem Schweizer Filmpreis u.a. ausgezeichneten, ebenso beeindruckenden Dokumentarfilm "Das kurze Leben des José Antonio Gutierrrez" zu tun hatte.
"Wenn ich einen Film beendet habe, versuche ich immer, eine Bilanz zu ziehen: Wo stehe ich jetzt, nach diesem Film? Welches sind die Fragen, die ich für mich noch nicht beantwortet habe? Im Moment ist es die Erfahrung mit Miguel.
Es beschäftigt mich, was in den Menschen ausgelöst wird, die ein Zeugnis annehmen. Wie schlägt sich das nieder? Das ist eine Frage, die mich sehr zu beschäftigen begann. Ich begann deshalb eine Recherche beim International Criminal Court. Die Investigatoren dort arbeiten daran, die Anklageschrift für Darfur vorbereiten. Sie sind im Tschad in den Flüchtlingslagern und nehmen die Zeugenberichte an und machen daraus die Anklage. Wie gehen sie mit diesen Geschichten um? Wie verarbeiten sie das Gehörte? Der technische Begriff dafür heisst: Secondary Traumatisation. Dass man etwas annimmt – und dann blockiert ist, weil man nicht direkt helfen kann. Das gilt natürlich auch für meinen Beruf, für Journalisten, Filmerinnen, Fotografen. Doch haben wir die Möglichkeit, mit unserer dokumentierenden Arbeit etwas zurück zu geben." (Das ganze Interview mit Heidi Specogna ist in der FBZ-Broschüre nachzulesen, siehe PDF, Seite 72.)
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| Chappatte gewinnt Filmpreis für seine gezeichnete Reportage |

Am internationalen Kurzfilmfestival in Sydney hat der Genfer Zeichner Chappatte, der auch in der NZZamSonntag publiziert, den Preis für den besten "Environmental Short" gewonnen. Die gezeichnete Reportage thematisiert die Folgen von Streubomben sehr eindrücklich. Der Film ist auf NEULAND in ganzer Länge zu sehen. Die FBZ gratulieren Chappatte zum Preis und zu seiner ebenso relevanten wie exzellenten (Film-) Arbeit. Die offizielle Schweiz respektive das Parlament hat noch immer kein Verbot von Streubomben unterzeichnet. Wissen wir, was wir tun? Link zum Film: http://www.neuland-mag.net/mag-9/fundstuecke.php; Das Video ist auch auf unserer Facebook-Seite eingebunden. |
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| Einsendeschluss Zürcher Journalistenpreis: 15. Januar 2012 |
Es können in JournalistInnen teilnehmen, die in Zürich und Schaffhausen wohnhaft sind. Zudem können Arbeiten eingereicht werden, die in Medien dieser Kantone publiziert wurden. Die Kategorien des Zürcher Journalistenpreises:
• Beiträge in Zeitungen (Zeitungs-Preis) • Beiträge in Zeitschriften oder Magazinen (Zeitschriften-Preis) • Beiträge von Medienschaffenden bis 30 (Nachwuchs-Preis) • Gesamtwerk (Nomination durch Jury oder Stiftungsrat).
Jede Kategorie ist mit CHF 10'000 dotiert. Mitmachen lohnt sich! Der Zürcher Journlaistenpreis wird im Mai 2012, bereits zum 32. Mal verliehen. Mehr Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.zh-journalistenpreis.ch
FBZ-Medienpreis für Freischaffende 2012 2012 werden die FBZ zudem den bereits 3. Medienpreis für Freischaffende verleihen, einen Medienpreis ausschliesslich für Freischaffende, welche oft unter anderen Bedingungen als Festangestellte exzellente Arbeit leisten. Der Einsendeschluss ist der 30. Juni 2012. Der FBZ-Medienpreis für Freischaffende zeichnet diese besondere Berufsform spezifisch aus. Die Website des Medienpreises für Freischaffende: www.medienpreis-fuer-freischaffende.ch
Mehr Informationen zu den verschiedenen Pressepreisen in der Rubrfik "Medienpreise" auf dieser Website. |
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| Nächsten Freitag, 14.30 Uhr: FBZ-Rundgang im Fünfsternehotel Widder |
Freitag, 20. Januar 2012 / 14.30h.
Nicht alle Zürcher wissen, dass es im innersten Zirkel von Zürichs Altstadt seit 1995 ein Fünfsternhotel gibt: Der Widder am Rennweg. Es zählt 49 Zimmer. Jedes ist verschieden, hat seinen eigenen Stil. Die Stararchitektin Tilla Theus hat neun, teilweise 800jährige Häuser unter strengen Auflagen der Denkmalpflege in ein ganz spezielles Hotel verschachtelt.
Als Dreingabe besuchen wir anschliessend das öffentlich nicht zugängliche Museum der Metzgerzunft im selben Haus. Es ist ebenso erstaunlich wie aufschlussreich, wie sich dieses Gewerbe über die Jahrhunderte gewandelt hat!
Bei beiden Rundgängen ist kompetente Begleitung garantiert. Weil viele Zimmer ab späterem Nachmittag belegt sein werden, treffen wir uns zu dieser eher ungewohnten Stunde. (Dauer beider Führungen: ca 2 ½ Std).
Die Teilnahme an der FBZ-Führung ist für Mitglieder und Gäste kostenlos! Verbindliche Anmeldung bis spätestens 17. Januar per Telefon oder E-Mail an die FBZ-Geschäftsstelle. Organisation des Anlasses: FBZ-Mitglied und Reisejournalist Rolf Bühler. |
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| Lohnt sich Journalismus oder doch besser IngenieurIn werden? |

Begrüssung: FBZ-Präsidentin Anita Hugi, Redaktorin Sternstunden SRFund Gastgeber Vinzenz Wyss, Professor Institut für angewandte Medienwissenschaften der Zürcher Hochschule Winterthur
Special Guest Nahostspezialistin Susanne Schanda.
Von Ingrid Isermann
Die Wetterlage in Winterthur mit Blick auf die Schienen der geschäftigen 100'000 Einwohner-Metropole war prächtig. Ob die Medienaussichten auch vielversprechend sind, darüber diskutierte die Gesprächsrunde auf dem Podium in der Zürcher Hochschule für Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur mit den jungen Journalismus-Newcomern. Junge Studierende, mit denen die FBZ vor Ort ins Gespräch kommen wollten, sind vielbeschäftigt, mit einem strengen Stundenplan ausgelastet. Umso erfreulicher war es, dass sich zahlreiche am Journalismus und den Perspektiven für die Zukunft Interessierte im Raum E017 neben der Bibliothek einfanden. Soviele Teil-nehmerInnen, etwa 45 bis 50 Personen, hatten wir nicht erwartet.
Nach der lebendigen Einführung in die Gesprächsrunde von Vinzenz Wyss, Dozent und Professor am IAW, Institut für Angewandte Medienwissenschaft, orientierte die wissenschaftliche Mitarbeiterin IAM-Forschung Dr. des Carmen Koch über die Materie Journalismus.
Biographien der AbsolventInnen der IAM
Die Zahlen über die Biographien der AbsolventInnen der IAM der letzten 10 Jahre sprechen eine deutliche Sprache: nach fünf Jahren gehen etwa 70 Prozent der AbsolventInnen in die Unternehmens-Kommunikation, nur etwa 30 Prozent noch in den Journalismus. Woran liegt das? Auch darüber gibt die genaue Statistik, die Carmen Koch präsentierte, Aufschluss. Die Attraktivität der Unternehmens-Kommunikation steigt auf etwa 40 Prozent, nur 29 Prozent sehen ihre Zukunft im Journalismus. Bei den mit 1-6 bewerteten Chancen im Arbeitsmarkt wird der Journalismus mit 4.2 benotet, die Organisations-Kommunikation mit 4.8.
Der praxisbezogenen Ausbildung ‚learning by doing’ geben andererseits 56 Prozent den Vorzug vor einer Hochschulausbildung. Die Zahlen verändern sich jedoch laufend, je nach Marktlage und auch den in der Presse veröffentlichten Medienmeldungen über Personalabbau und Entlassungen im Medienbereich.
Vinzenz Wyss betonte, dass der Lohn für JournalistInnen stagniere, würden doch seit 10 Jahren unverändert etwa CHF 6'000 für ein Monatsgehalt gezahlt, wogegen in der Unternehmens-Kommunikation sehr viel höhere Gehälter gezahlt würden. Ein Kritikpunkt, den man nur unterstützen und den Verlegern ans Herz legen möchte.
Erfahrungen im Journalismus
Was den Beruf des Journalisten faszinierend macht, darüber berichtete aus ihrem Erfahrungsbereich die freie Journalistin Susanne Schanda, tätig u.a. für Radio DRS2, Printmedien wie NZZ, Der Bund etc. Als Nahostexpertin reist sie demnächst wieder nach Kairo, um von dort aus über die angespannte Lage vor den Wahlen in Ägypten direkt zu berichten. Eine nicht ganz ungefährliche Aufgabe, denn das Land befindet sich nach wie vor in Aufruhr und im Aufbruch. Eine Buchpublikation darüber strebt Susanne Schanda an, doch die Realisation ist noch nicht gesichert. Die Einkommensfrage bei freien JournalistInnen ist oft prekär, daher sind viele auch auf Zusatzeinkommen wie ghostwriting oder Lektorate u.a. angewiesen. Moderator Urs Heinz Aerni befragte die Journalistin über ihre Erfahrungen mit Medienhäusern. Susanne Schanda erzählte, dass ihre Vorschläge zu Themen, die nicht mainstream sind, oft abgelehnt wurden, sie diese aber dennoch realisieren konnte. Fazit ist, dass man sich unbedingt für die eigenen Themen, die einem am Herzen liegen, wehren muss, denn man ist nur dort gut, wo man selbst engagiert ist. www.susanne.schanda.ch
Anita Hugi berichtete über ihre Tätigkeit beim SF, Sternstunde Kunst, dass sie nach Erfahrungen mit Printmedien sich einfach mal auf gut Glück bei den Sternstunden beworben habe, und sie auch eingestellt wurde; aus einem vorerst befristeten Vertrag wurde bereits ein schon sechsjähriger Anstellungsvertrag. Auf die Frage von Urs Heinz Aerni, ob es richtig sei, dass, wenn man mal im SF arbeite, da nicht mehr wegkomme, meinte Anita Hugi, so könne sie das nicht sehen, aber so lange ihr Job eine Herausforderung ist… Nebenbei ist Anita Hugi noch Mit-Herausgeberin des Web-Magazins Neuland ,das seit einem Jahr online ist und über Gesellschaft, Politik, Kultur berichtet. Die FBZ präsidiert sie seit 2007. www.journalists.ch.
Deborah Schumann, seit 2011 im Vorstand der FBZ, ist vielseitige Gastro-Journalistin, vor allem für deutsche Medien, sie lebt seit gut zehn Jahren in der Schweiz , davor fünf Jahre in China. Als sie in die Schweiz kam, war sie überrascht vom hohen Lohngefälle, in Deutschland verdiente man im Journalismus bedeutend weniger, und die heutige Lage sieht nicht unbedingt besser aus. Auch in der BRD wurden viele Journalisten entlassen und viele Freie arbeiten wieder mit Zeilenhonorar. Die Chancen, als Freie zu überleben, sind also nicht gerade rosig. Deborah, die Journalismus in Deutschland studierte, hat kürzlich noch ein Studium als Erwachsenenbildnerin abgeschlossen und sich somit für die Wechselfälle des Lebens gewappnet.
Die jungen Studierenden hörten aufmerksam und nachdenklich zu und wurden von Deborah danach befragt, welche Visionen sie für ihre Zukunft im Journalismus haben. Und warum sie sich für diesen Beruf interessieren. Vorbilder scheinen doch nicht unerheblich zu sein, so berichtete ein junger Student, dass sein Vater Journalist sei und er früher immer mitbekommen habe, wie dieser als Journalist in der Welt herumtelefonierte und er diese Aktivitäten sehr spannend fand…
Voten der Podiums-Teilnehmerinnen, dass letztlich das Positive überwiege und dass Journalismus, mit Engagement, Leidenschaft, unternehmerischem Denken und Flexibilität ausgeübt, ein absolut spannender Beruf ist, konnte die Anwesenden beruhigen, wenngleich die Skepsis da ist, als freier Journalist einmal genug zu verdienen, um sich und auch eine Familie durchzubringen. Dennoch sind die jungen StudentInnen realistisch genug, um zu wissen, dass auch andere Berufssparten heutzutage alles andere als ‚sicher’ sind, von denen man das früher annahm. Und für den Journalismus spricht, dass die Jobzufriedenheit, wie auch die Statistik zeigt, hoch ist. Vinzenz Wyss sprach in diesem Zusammenhang von einer ‚extrinsischen Motivation’.
Im persönlichen Gespräch beim vom FBZ gesponserten Apéro wurden die Kontakte intensiv vertieft und individuelle Fragen beantwortet. Nicht zuletzt wurden die IAM-Studierenden auch auf die FBZ-Gratis-Mitgliedschaft für 2012 aufmerksam gemacht.
Die FBZ bedanken sich nochmals ganz herzlich für die Gastfreundschaft und Unterstützung durch Vinzenz Wyss und die ZHAW. Merci vielmals!
Die interaktive Veranstaltung der FBZ an der ZHAW konnte mit der freundlichen Unterstützung der TAMEDIA AG durchgeführt werden.
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Auf dem Podium: Deborah Schumann (Bild auf Startseite), Ingrid Isermann, Susanne Schanda, Special Guest, freie Journalistin. Gesprächsrunde mit Moderator Urs Heinz Aerni.Fotos: Afra Flepp
www.neuland-mag.net, www.literaturundkunst.net. |
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| 28 JournalistInnen erlebten Hightech, Romantik, Kulturvisionen und Kunst in der Villa |
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Wie jedes Jahr organisierten die FBZ (Freie BerufsjournalistInnen Zürich) für die Mitglieder eine Tagesreise mit einem Programm, dass Wissen, Austausch und Geselligkeit bot. Diesmal in Basel mit einem Car-Abstecher in den Elsass.
Von Urs Heinz Aerni, Vorstandsmitglied
Gestartet hat die Tour in den ehrwürdigen Räumen der Lesegesellschaft Basel. Unter der Führung des Präsidenten Albi Debrunner erhielten die Medienleute Einblick in eine Art Club-Tradition, in der jeder Mensch Mitglied werden kann und so Zugang zu Lesestuben mit wertvollen Buchbeständen erhält. http://www.lesegesellschaft-basel.ch
Wenn aus Geld Kultur wird: Unternehmen Mitte
Mitten in der Stadt steht das stattliche Gebäude an einem Platz, wo man üblicherweise Banken erwartet. Aber das war mal, denn seit 11 Jahren wird hier drin geschrieben statt ausgezahlt, gesungen statt verbucht und gelesen statt Konti eröffnet - oder gesperrt. Initiant und Leiter des „Unternehmens Mitte“, Daniel Häni, erläuterte im alten, aber noch intakten Tresorraum, das Prinzip des Kulturangebotes und sein Engagement für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für jedermann. Die Absicht der Initiative sei die Chance für alle Menschen zu ermöglichen, sich da in der Gesellschaft finden zu lassen, wo sie es wollen, ohne den Druck des Geldverdienens. Die Debatte läuft heiß und wird noch so manches Medienecho auslösen.http://www.mitte.ch
"Think Tank" im Weltkonzern
Schleuseneintritt wie bei der UNO. So gemahnt es sich beim Einlass in die Campus-Stadt der Novartis in Basel, vorbei am lächelnden Schalterpersonal und durch Glaskorridore hindurch. Stararchitekten aus aller Welt konnten sich hier auf Novartis Kosten austoben. Ästhetik und Funktionalität sollen die Entwicklung in Laboratorien fördern. Und bei der Führung wähnte sich der Medienschaffende fast eher an einer baulichen Werkschau als im Herzen der Experimente für Pillen zur Heilung aller erdenklichen Leiden. Ganze Hafenareale sind verschwunden um Platz für weitere Stadtteile Basels zu schaffen. http://www.novartis.ch/about-novartis/campus/campus-project.shtml
Wald- und Wiesenfahrt zur Kunst in Frankreich
Die 28 Medienleute genossen im gecharterten Reisebus die weiten Felder und Wiesen, die sich gleich nach dem Flughafen Basel-Mulhouse auftun. Das im 11. Jahrhundert gegründete Städtchen Altkirch war nicht nur Eigentum der Habsburger, Ludwig XIV und Kardinals Mazarins, sondern ist auch als Wallfahrtsort des Benediktiners St. Morandus bekannt. Die Dachziegelproduktion mit eigenem Patent sicherte der Stadt vor allem während der Industrialisierung Reichtum, was Villen und ihre Pärke beweisen. In einer solchen Villa namens CRAC ALSACE wird laufend zeitgenössische Kunst präsentiert. In beeindruckenden Sälen mit Stuckatur lässt sich visuelles und räumliches Schaffen von diversen Kunstschaffenden aus Frankreich bestaunen. Die charmante Leiterin des Hauses Sophie Kaplan, begrüßte die Journalistinnen und Journalisten mit erklärenden Worten und einem Imbiss samt hiesigem Weißwein, der recht süß diesen Reisetag abrundete. http:/www.cracalsace.com
Für das Programm des Tagesausflugs 2011 zeichnet FBZ-Präsidentin und Wahlbaslerin Anita Hugi. (Fotos: Ingrid Isermann und Charlotte Heer-Grau).
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| FBZ-Mitgliederaktion mit tollem Preis: Gewinnen Sie eine Übernachtung für 2 Personen im Hotel Laudinella in St. Moritz |

Die FBZ kennen zwei Formen von Mitgliedschaft: Erstens die journalistische Mitgliedschaft als Aktivmitglied von Impressum bzw. nur als Mitglied der FBZ, wenn Sie mehr als 50 % Ihrer Arbeitszeit im Journalismus tätig sind. (Bitte legen Sie der Anmeldung einen Kurzlebenslauf und Arbeitsproben bei).
Zweitens die Fördermitgliedschaft, für welche Persönlichkeiten oder Institutionen willkommen sind, welche die Anliegen des freien Journalismus und der freischaffenden Journalistinnen und Journalisten unterstützen wollen. Die Mitgliedschaft kostet jährlich nur CHF 60.- Der Eintrag ins Journalistenverzeichnis ist für Mitglieder verbilligt.
So geht’s: 1. Senden Sie der FBZ-Geschäftsstelle per E-Mail (fbz@journalists.ch) den Namen des Neu-Mitglieds, welches Sie auf die FBZ aufmerksam gemacht haben. 2. Ihre Kollegin, ihr Kollege oder Bekannte füllt digital das Anmeldeformular aus. Sobald die Aufnahme bestätigt ist, nehmen Sie an der Verlosung der Hotel-Übernachtung teil. Und: Alle Neu-Mitglieder und VermittlerInnen erhaltne zudem ein praktisches und stilvolles Moleskine-Notizbuch!
Willkommen bei den FBZ, der seit mehr als 40 Jahren aktiven Vereinigung Freischaffender JournalistInnen und FotografInnen. Wir freuen uns, sind Sie dabei! |
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| Welche Medien braucht das Land? 3 Fragen an Kurt Imhof |
| „Journalismus – ein Beruf verliert seinen Glanz: Welche Journalisten braucht das Land?“
Der Verein „Qualität im Journalismus“ hat vor über einem Jahr eine Diskussionsreihe mit Club-Gesprächen in Zürich und Bern gestartet. Es werden Themen aufgegriffen, die Medienschaffenden nahe gehen. Dabei steht die Frage nach der Qualität der journalistischen Arbeit im Vordergrund.
Die FBZ stellen 3 Fragen an Prof. Kurt Imhof, Soziologe und Publizistikwissenschaftler, Uni Zürich.
FBZ: An der kürzlichen Diskussion vom 14. Juni 2010 im Q-Club sagten Sie: „Eine Gesellschaft ohne Massenmedien ist keine Gesellschaft mehr“. Die Gratiszeitung 20 Minuten ist aber auch ein Massenmedium, die Zeitung mit der grössten Auflage. Zählen Sie Gratiszeitungen nicht dazu und/oderglauben Sie, dass die Gratiszeitungen die klassischen Medien verdrängen werden?
Prof. Kurt Imhof: Diese Antwort – keine Gesellschaft ohne Massenmedien – rekurrierte auf die Vorstellung, die Integration von demokratischen Gesellschaften liesse sich über fluide Netzwerkmedien (Social Web, Blogs) realisieren. Demgegenüber gilt es festzuhalten, dass die Koorientierung in demokratischen Gesellschaften ohne Medien nicht gelingen kann, die erstens eine Forumsfunktion erfüllen, im Sinne des Entdeckungszusammenhangs von gemeinsam zu lösenden Problemen, zweitens eine Kritik- und Kontrollfunktion und drittens eine Integrationsfunktion. Diese drei elementaren Funktionen sich selbst regulierender demokratischer Gesellschaften lassen sich nur über Massenmedien sicherstellen. Die genannten Netzwerkmedien scheitern an diesen Anforderungen, sie orientierten ausschliesslich ein fluides, bloss themenzentriertes Publikum.
Nun sind Gratiszeitungen ohne Zweifel ein Massenmedium. In der französischen Schweiz haben sie bereits die Abdeckung der Abonnementszeitungen überflügelt. Sie sind jedoch von schwacher publizistischer Qualität, füllen eingekaufte Inhalte ab, betreiben einen episodischen, also nicht einordnenden Journalismus und fokussierten auf Softnews. Sie entbehren den notwendigen journalistischen Qualitäten der Auswahl und Aufbereitung relevanter Nachrichten, der einordnenden Aktualität und der Professionalität etwa in Bezug auf Quellentransparenz und Recherche. Dieser Journalismus trägt nur ungenügend zu den Grundfunktionen bei, die eine medienvermittelte Öffentlichkeit in demokratischen Gesellschaften garantieren muss.
FBZ: „Die Qualität der öffentlichen Kommunikation bestimmt die Qualität der Demokratie“ lautete Ihre These am Diskussionsforum. Medien tragen zur öffentlichen Kommunikation bei. Inwiefern hat sich das Bewusstsein der Medienkonsumenten verändert, Ihrer Meinung nach? Und nicht zuletzt auch das Bewusstsein junger JournalistInnen, die in den Beruf einsteigen und ihre Ausbildung gefährdet sehen?
Prof. Kurt Imhof: Das Qualitätsbewusstsein hat sich auf Seiten der Medienmacher wie der Medienkonsumenten massiv verändert und darüber hinaus verliert die Expertenkultur des professionellen Journalismus auf fatale Weise an Reputation. Besonders gravierend sind die Sozialisationseffekte beim Publikum der 15- bis 35jährigen, die massgeblich über Gratisangebote (Print/Online) die Gesellschaft wahrnehmen. Sie migrieren viel zu wenig auf Bezahlmedien, verunmöglichen dadurch die Geschäftsmodelle, die guten Journalismus finanzieren können und bilden auch die Rekrutierungsgenerationen eines neuen Billig-Journalismus rezyklierten Contents.
FBZ: Was können die Medien gegen sinkende Auflagen tun, ist das allein der Zeitgeist und geben Sie dem "ipad" die grössten Chancen, die klassische Medien zu überholen? Wie können die klassischen Medien gestärkt oder gar subventioniert werden?
Prof. Kurt Imhof: Wenn den Demokraten die Demokratie lieb ist, dann kommen wir ohne neue Finanzierungsgrundlagen für medienvermittelte Öffentlichkeit nicht aus. Professioneller Journalismus ist der wichtigste Service public von Demokratien. Nötig ist das Folgende:
1. Die primären Träger der Publizistik sind neben den öffentlichen Medien die Abonnementszeitungen. Deren Geschäftsmodell funktioniert freilich nicht mehr. Wir müssen zu einem Mediensystem kommen, das durch staatliche und zivilgesellschaftliche Mittel (im Rahmen einer eidgenössischen Stiftung) auf der Basis von Qualitätskriterien guten Journalismus – unabhängig von seinen Plattformen – fördert.
2. Die Selbstkannibalisierung des professionellen Journalismus durch Gratismedien muss on- und offline beendet werden. Auch die Medienkonsumenten müssen lernen, dass guter Journalismus nicht gratis zu haben ist.
3. Es braucht eine unabhängige Medienbeobachtung, die die Qualitätsstandards erarbeitet und prüft, auf deren Basis die Finanzierung eines professionellen Journalismus gesichert werden kann.
Informationen über den Q-Club: www.quajou.ch
FBZ, Ingrid Isermann, 28. Juni 2010
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| Die Gewinner des ersten Medienpreises für freie JournalistInnen sind Angelika Overath, David Bauer und Dominik Gross |
Die ausgezeichneten Artikel der drei Gewinner sowie alle weiteren nominierten Arbeiten sind auf der Website zur Preisverleihung WWW.RARES.AT publiziert.
Der erste Preis für freischaffende JournalistInnen wurde im Rahmen eines festiven Anlasses im Kino Riff Raff in Zürich am Sonntag 2. November erstmals verliehen. In der Kategorie der unveröffentlichten Arbeiten wurden Angelika Overath, Sent, und David Bauer, Basel, gemeinsam mit dem ersten Preis ausgezeichnet. In der Kategorie der bereits veröffentlichten Arbeiten gewann Dominik Gross mit dem Artikel "Hinter den Bergen". Die ausgezeichneten Artikel der drei Gewinner sowie alle weiteren nominierten Arbeiten sind auf der Website zur Preisverleihung im Internet publiziert.
Ebenfalls auf der Website WWW.RARES.AT sind die Laudationes für die drei Gewinner, die Kurzbiographien aller nominierten freien JournalistInnen sowie auch die GewinnerInnen des Stilpreises inklusive Nominationsbegründungen online geschaltet. Der Stilpreis zeichnet festangestellte Redaktoren für die stilvolle Zusammenarbeit mit den Freischaffenden aus. Rainer Stadler, Medienredaktor der NZZ, hielt eine Rede zum Thema freier Journalismus. Anschliessend an die Preisverleihung fand ein Apéro mit DJane statt. Das Preisgeld beträgt CHF 3000 respektive CHF 2000 in den beiden Kategorien; die nominierten Arbeiten wurden für die Online-Publikation mit je CHF 250 vergütet. Nebst den Laudationes durch Jörg Bundschuh, freier Filmer und Filmproduzent, Ingrid Isermann, Kulturjournalistin, und Anita Hugi, Redaktorin der Sternstunden des Schweizer Fernsehens, wurden zu den drei Gewinnern Video-Interviews gezeigt: Was bedeutet ihnen der ausgezeichnete Text? Was war ihr allererster Text überhaupt? Wie verhält es sich mit der Wahrheit im Journalismus?



Oben links: David Bauer, Basel und Dominik Gross, Zürich; Oben rechts: Die Jury, Unten rechts: DJane Anne Air sorgte für gute Vibes beim Apéro im Kino Riff Raff. Die Bilder aller PreisträgerInnen und alle nominierten Texte auf www.rares.at
Copyright Bilder: Niklaus Stauss
Forbildungspreis und Anerkeunngspreis für RedaktorInnen mit Stil
Der Stilpreis für die Redaktorinnen ist ein Sachpreis: eine Spezial-Edition von Moleskine mit Namensprägung und gestanztem Kugelschreiber-Fach. Es waren von den freischaffenden JournalistInnen, die am Preis teilnahmen, sieben festangestellte Kollegen für den Stilpreis nominiert worden.
Das Ziel des neuen Preises für Freischaffende,, den die FBZ im Juni 20098 lancierte, ist eine strukturelle Verbesserung der Situation der freischaffenden JournalistInnen und eine gute Honorierung der wertvollen Arbeit der freischaffenden Journalistinnen und Journalisten. Der Preis wurde von der FBZ im Patronat mit Impressum verliehen und von erlesenen Verlagshäusern und Unternehmen sowie dem Präsidialdepartement der Stadt Zürich unterstützt. Das Medienausbildungszentrum MAZ Luzern stiftete einen Fortbildungspreis, da die Freischaffenden für Fortbildung doppelt bezahlen: mit der investierten Arbeitszeit, die unbezahlt bleibt. Zudem müssen sie die Ausbildungskosten ungleich Festangestellten selber berappen.
Die FBZ und die Jury gratulieren den drei GewinnerInnen herzlich und bedanken sich bei allen freischaffenden JournalistInnen aus der Schweiz und von Übersee für das rege Mitmachen. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen werden. Allen Interessierten stehen die ausgezeichneten journalistischen Arbeiten bis auf Weiteres auf der Website der Preisverleihung (www.rares.at) zur Verfügung.
Die Preisverleihung machte auch den Schweizer Auftakt zum europäischen Aktionstag Stand up for Journalism, der am 5. November 2008 stattindet. Der JournalistInnenverband Impressum Schweiz fokussiert für den Aktionstag am Dienstag spezifisch die Urheberrechtsverletzungen gegenüber den Freischaffenden, so u.a. die ungebührliche Online-Zweitwertung von Artikeln durch Medienhäuser bzw. Medienkonzerne.
FBZ, 2. November 2008, 12.00 Uhr
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