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Die Nominationen der 2. Edition des Preises für unabhängigen Journalismus, des Medienpreises für Freischaffende
Die Jury der 2. Edition des Preises für unabhängigen Journalismus hat am Montag 30. August 2010 eine Auswahl Arbeiten ausschliesslich aus freier Mitarbeit für die Edition 2010 des Medienpreises bekannt gegeben.  Die eingereichten journalistischen Arbeiten – insbesondere aufwändige Hintergrundberichte, Reportagen, Analysen, Interviews, Essays, Berichte, Kolumnen – waren in Tages- und Wochenzeitungen, Radio- und TV-Programmen veröffentlicht: NZZ, Tages-Anzeiger, Der Bund, Basler Zeitung, Berner Zeitung, Die Südostschweiz, Zofinger Tagblatt, Solothurner Zeitung, St. Galler Tagblatt, Tagesspiegel, Wochenzeitung WoZ, Sonntagszeitung, Die Zeit, NZZ Zeitbilder, NZZ Folio, Das Magazin, Schweizer Fernsehen, Schweizer Radio DRS 2, SoBli Magazin, Schweizer Familie, Du, Fit for Life, swissinfo, Globetrotter, u.a.
Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Es konnten Arbeiten aus der Zeitspanne Juli 2008 bis Juni 2010 eingereicht werden.
 
Für die Edition 2010 nominiert sind:
 
Kategorie A – Publizierte Arbeiten
· Matthias Daum, Zürich: „Einst fremd, heute cool“, für Die Zeit, 25.03.2010
· Beat Glogger, Winterthur: „Die DNA-Athleten“, für Fit for Life, 27.02.2009
· Lukas Hässig, Zürich: „Verschwörung gegen die USA“ für Das Magazin, 03.04.2010
· Andreas Hoessli, Zürich: „Der die Spatzen im Flug melkt“, für NZZ Zeitbilder, 28. 02.2009
· Peter Jaeggi, Niederwil: „Die heiligen Kühe Indiens“, für SR DRS 2, 20. 8. 2008
· Daniele Muscionico, Zürich: "Rettet sie, die alte Tante" für Die Zeit, 8.4.2010
· Sacha Verna, New York: „Der Mann, der um sein Leben schreibt“, für Tages-Anzeiger, 23.06.2010
· Mathias Plüss, Oftringen: „Wir Bakterien“, für Das Magazin, 15.05.2010
· Christa Wüthrich, Speicher (SG): „Wie Lehm an den Füssen“, für WoZ, 9.4.2009
· Thomas Zaugg, Feldmeilen: „Das gelbe Haus“, für Das Magazin, 13. 02.2010

Kategorie B – Unveröffentlichte Arbeiten
· Iris Muhl, Zürich: „Herr Hung kämpft für die Kinder“
· Sandra Weiss, San Pedr/Mexiko: „Landvertreibungen für Europas Ökoprodukte“
 
Die nominierten Arbeiten der Kategorie A werden einen Tag vor der Preisverleihung, am europäischen Tag des Journalismus, am 5. November 2010 vollständig auf der Website des Medienpreises veröffentlicht.
 
 
Die feierliche Preisverleihung mit Ansprache und Video-Kurzporträts der SiegerInnen findet am Samstag, 6. November 2010 um 11 Uhr im Filmpodium Zürich mit anschliessendem Apéro im Foyer des Filmpodiums statt.  Die Preissumme beträgt insgesamt CHF 7500: Preisgelder für die Kategorien A und Kategorie B sowie für alle nominierten Arbeiten.  Die Veranstalterinnen freuten sich über die zahlreichen eingegangenen Arbeiten. Die Auswahl  der Arbeiten, die in dieser zweiten Edition noch zahlreicher eingegangen waren, fiel der Jury dieses Jahr schwerer. Das thematische Spektrum war riesig, die journalistischen Zugriffe vielseitig - was anderseits aber die Präsenz und Vielseitigkeit der journalistischen Arbeit aus freier Mitarbeit in allen Mediendisziplinen dokumentiert.
 
Gastredner Soziologie- und Publizistikprofessor Kurt Imhof. Zum Auftakt der feierlichen Preisverleihung des einzigen Medienpreises ausschliesslich für freischaffende Autorinnen und Journalisten im deutschsprachigen Raum spricht auf Einladung der Veranstalterinnen der Zürcher Professor für Publizistik und Soziologie, Kurt Imhof, zu Situation und medialer Relevanz der freischaffenden Journalistinnen und Journalisten.
 
Fortbildungspreis, Stilpreise für RedaktorInnen
Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 6. November im Filmpodium Zürich werden nebst den zwei Hauptpreisen an Freischaffende zudem ein Fortbildungspreis verliehen sowie eine erlesene Handvoll festangestellte Redaktorinnen und Redaktoren ausgezeichnet, welche von den teilnehmenden Freischaffenden für einen Stilpreis nominiert wurden. 
Die Jury des Medienpreises für Freischaffende, der alle zwei Jahre verliehen wird, setzt sich aus vier in der Schweiz wohnhaften Jurymitgliedern sowie einem externen Jurymitglied zusammen. Letzterer stärkt den Blick von aussen auf das journalistische Schaffen in der Schweiz und hat doppelte Stimme. In der 2. Edition des Medienpreises ist dies der langjährige TV-Journalist Michael Stefanowksi, Berlin (ZDF Aspekte / 3sat). Seine Auswahl ergänzt jene der bisherigen Schweizer Jury-Mitglieder Judith Stofer, Zürich, Corinne Buchser, Bern sowie das Ehrenmitglied der Jury Ingrid Isermann und Anita Hugi, Zürich/Basel, den Initiantinnen des Medienpreises für Freischaffende. Sie sind auch Vorstandsmitglied respektive Präsidentin der Freien BerufsjournalistInnen Zürich (FBZ).
 
Vereinte Kräfte für den freien Journalismus: Partner und finanzielle Unterstützung
Die 2. Edition des Medienpreises für Freischaffende, der Preis für unabhängigen Journalismus, wird von Vorstand und Geschäftsführung des Vereins Freischaffender BerufsjournalistInnen Zürich (FBZ) veranstaltet und von folgenden Partnern unterstützt: Präsidialdepartement der Stadt Zürich, NZZ, Tamedia, Impressum (Patronat), FBZ, Arbeitsgemeinschaft der Freischaffenden von Impressum, Zürcher Presseverein (ZPV), Schule für angewandte Linguistik (SAL), Medienausbildungszentrum Luzern MAZ, Pro Litteris, TomTalent, Fint Basel, Faber Castell (Stilpreise), Filmpodium Zürich. 
 
ah/fbz, 30. 8. 2010
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Welche Medien braucht das Land? 3 Fragen an Kurt Imhof
Die FBZ stellen 3 Fragen an Prof. Kurt Imhof, Soziologe und Publizistikwissenschaftler, Uni Zürich. Der Verein „Qualität im Journalismus“ hat vor über einem Jahr eine Diskussionsreihe mit Club-Gesprächen in Zürich und Bern gestartet. Es werden Themen aufgegriffen, die Medienschaffenden nahe gehen. Dabei steht die Frage nach der Qualität der journalistischen Arbeit im Vordergrund. "Guter Journalismus ist nicht gratis zu haben", sagt der Publizistikwissenschaftler im Gespräch.  mehr...
 
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Die FBZ lädt zu einer facettenreichen Führung im Fernsehstudio des Schweizer Fernsehens sowie einem Redaktionsbesuch bei der Sternstunde ein.  mehr...
 

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